Student @ Werk

Quarzwerke bietet auch für Werkstudenten einige interessante Möglichkeiten. Und da wir selber ja viel reden können, lassen wir daher auch gerne unsere Werkstudenten selber zu Wort kommen.

Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Christian Desens, ich bin 21 Jahre alt und ich studiere an der Uni Köln, um meinen Bachelor of Science in Chemie zu machen. Ich werde vermutlich gut zwei Jahre als Werkstudent hier bei Quarzwerke arbeiten können.

Was machen Sie bei Quarzwerke?

Ich arbeite in Frechen in der in der Produktentwicklung für Gießereisande.

Wie sind Sie auf Quarzwerke aufmerksam geworden? Und wie lief der Bewerbungsprozess?

Ich bin bei LinkedIn auf die Stellenausschreibung aufmerksam geworden und habe mich dann direkt beworben. Ich habe danach echt schnell eine Rückmeldung und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Dieses war coronabedingt zwar online – und zugegebenermaßen dadurch auch etwas unpersönlich – aber trotzdem hat es mir zu gesagt.

Hat ihre Tätigkeit hier etwas mit den Inhalten Ihres Studiums zu tun oder ist es etwas ganz Neues?

Hinter meinen Tätigkeiten steht schon viel Wissen aus dem Studium – es geht ja um naturwissenschaftliches Arbeiten. Allerdings ist das Thema Gießereisande komplett neu. Das Arbeiten hier gibt mir einen sehr guten Einblick in die Industrie, das ist eine Seite, die man im Studium eigentlich nie so richtig gezeigt bekommt. Schön ist auch, dass ich hier recht selbstständig arbeiten darf.  

Wir sieht ein „normaler“ Arbeitstag für Sie hier aus?

Nachdem ich angekommen bin checke ich erst mal meine To-Do-Liste, gefolgt von dem Gang zur Kaffeemaschine. Danach gehe ich hoch ins Technikum und schalte erst mal die Abzüge und Heizer ein, da diese eine gewisse Zeit brauchen, bis sie auf Betriebstemperatur eingestellt sind. Dann prüfe ich verschiedene Sandgemische mit verschiedenen Bindesystemen, zwischendurch habe ich natürlich Mittagspause und um ungefähr 15 Uhr fange ich an aufzuräumen.  Das beinhaltet, die Geräte sauber zu machen und abzuschalten, Arbeitsflächen, Werkzeug saubermachen und an seinen Ort zurückzulegen.

Haben Sie sich das so vorgestellt oder hat Sie etwas überrascht?

Die Stellenausschreibung war tatsächlich sehr präzise, also war gab es keine große Überraschung. Corona macht aktuell natürlich auch den Kontakt zu den Kollegen schwerer aber hier in der kleinen Einheit kann ich mich viel mit den anderen Mitarbeitern austauschen.

Sie werden gut zwei Jahre bei uns bleiben, wie geht es danach für Sie weiter?

Nach meinem Masterabschluss möchte ich entweder eine Promotion abschließen oder einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik machen, da ich davon überzeugt bin, dass mir sowohl der Wirtschafts- als auch der Informatikteil in meiner Laufbahn sehr viel helfen wird.

Es gibt doch bestimmt Familie/Freunde, die erst mal nichts mit dem Unternehmen Quarzwerke anfangen können. Wie erklären Sie die denen, was wir und was Sie hier machen?

Ich fang immer mit der Erklärung der Sandburg an. Nasser Sand ist stabiler, als feiner trockener Sand. Genau sowas braucht man auch, um Werkstoffe zu gießen, sei es Motoren, Waschmaschinenteile oder Rohre. Für alles braucht man einfach zugängliche Negative, in die man die gewünschten Teile gießen kann. Der Sand muss natürlich fester sein als am Strand, weil wir es hier mit höheren Temperaturen zu tun haben. Jedoch darf er am Ende auch nicht zu fest sein, sonst bekommt man ihn nicht mehr aus den Rohren raus. Dazu darf er sich auch nicht zu stark ausdehnen oder die Gasdurchlässigkeit muss auch stimmen. Hier kommen wir ins Spiel, wir forschen und zeigen welche Sandkörnung mit welchem Bindemittel am besten für das gewünschte Anwendungsfeld bestimmt ist

Toll erklärt, vielen Dank. Schön, dass Sie bei uns sind und eine Einblick in die Arbeit eines Werkstudenten gegeben haben. Wer Interesse an einem Praktikum oder Job bei Quarzwerke hat findet hier https://www.quarzwerke.com/karriere/quarzwerke-als-arbeitgeber/ einige Informationen.

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