Wenn’s juckt und brennt unterwegs, immer griffbereit: Spitz- und Breitwegerich (Plantago laceolata und P. major)

Unsere NaSa-Forscher-Exkursionen in und um die Frechener Quarzsandgrube sind gerade im Sommer sehr beliebt (und starten auch bald wieder in den Sommerferien!). Da es dabei wörtlich schon mal durch „Dick und Dünn“ geht, bleiben der ein oder andere unangenehme Kontakt mit Brennesseln und Brombeeren oder Insektenstichen nicht aus.

Hilfe bei Kratzern und Stichen

Zum Glück ist aber der nächste Wegerich nicht weit. Die Blätter des Breitwegerich oder besser noch des Spitzwegerich finden sich, wie der Name schon sagt, häufig an Wegrändern oder auch auf frischen Wiesen und müssen nur noch zwischen den Fingern zerrieben und auf die Wunde aufgelegt werden. Sofort tritt Besserung ein, und die NaSa-Forscher decken sich großzügig mit „Verbandsmaterial“ für weitere „Notfälle“ ein.

Arznei seit Menschengedenken

Wegerich enthält eine große Anzahl von Wirkstoffen, die schon immer in in der Naturheilkunde genutzt wurden. Er kann sowohl innerlich als Sirup, Tee oder auch im Salat verwendet als auch äußerlich entzündungshemmend und hautberuhigend als Brei bzw. Umschlag aufgetragen werden.

Sowohl Spitz- als auch Breitwegerich (sowie weitere Wegericharten wie der Mittlere W.) wachsen ausdauernd und mit langen Pfahlwurzeln versehen überall in Europa und sind deshalb für die Sommerferienwanderungen als zuverlässiger „Retter in der Not“ immer in der Nähe!

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