Schulprojekt in Frechen

Wenn aus Quarzsand, Schaufeln und jeder Menge Neugier ein Tümpel im Schulgarten entsteht – dann ist das weit mehr als ein schönes Projekt. Dann wird Natur erlebbar. Und dann machen wir gemeinsam einiges richtig.

Seit 25 Jahren arbeiten Quarzwerke und das LNU Leistungszentrum für Natur- und Umweltfragen am Gymnasium Frechen Hand in Hand. Aus dieser Partnerschaft sind über die Jahre viele gemeinsame Ideen gewachsen – vom Schulgarten bis zu vielfältigen Umweltprojekten. Manche davon sind groß sichtbar, andere eher klein. Und gerade die kleinen haben es manchmal in sich.

Ein solches kleines, aber ökologisch besonders wertvolles Element ist jetzt im Naturschulgarten entstanden: ein Tümpel. Gebaut mit viel Einsatz von Schülerinnen und Schülern, zeigt er eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Natur nicht nur zu erklären, sondern sie gemeinsam zu gestalten – mit den Händen im Sand und dem Blick für das, was daraus entstehen kann.

Was hinter dem Projekt steckt, warum ein Tümpel viel mehr ist als eine kleine Wasserstelle und weshalb die ersten Libellen offenbar nicht lange auf sich warten ließen, beschreibt Biologielehrer Tobias Littschwager:

Der Naturschulgarten des Gymnasium-Frechen und des LNU e.V. ist dank der Unterstützung der Quarzwerke Frechen um ein ökologisch bedeutsames Element reicher: Nach mehrwöchiger Bauzeit durch Teilnehmer:innen der Naturgarten AG des Gymnasiums und eines Berufsorientierungskurses zum Thema Ökologie und Gartenbau wurde ein neuer Tümpel fertiggestellt. Im Vergleich zu einem Teich ist ein Tümpel kleiner und kann auch im Jahresverlauf austrocknen. Trotzdem ist er als Habitat und Kinderstube für viele Insekten und Amphibien von existentieller Bedeutung, beeinflusst das Mikroklima positiv und dient in heißen Phasen als Trinkwasserreservoir. Als Substrat wurde hauptsächlich der feine und praktisch nährstofffreie Quarzsand der Quarzwerke eingesetzt. Hierdurch soll zunächst übermäßiges Algenwachstum verhindert werden. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich schon die langfristige Entwicklung des Tümpels miterleben zu dürfen. Die ersten Libellen haben bereits ihre Eier abgelegt… .