Nur noch „Flüstern“ und „Vogelgezwitscher“

Informationsbesuch des Stadtrates Schnaittenbach – Messwerte haben überzeugt

Die Amberger Kaolinwerke luden den Stadtrat von Schnaittenbach zu einem Informationsbesuch in das neue Sand- und Kieswerk nach Schnaittenbach ein.

Geschäftsführer Dr. Otto Hieber begrüßte die vollzählig erschienen Stadträte aller Fraktionen und an deren Spitze Bürgermeister Josef Reindl im Logistikbereich des neuen Werkes und freute sich über die rege Teilnahme. Hieber ging noch einmal auf die Historie des Werkes und die Entscheidungs-gründe für den Werksneubau im Tagebau Schnaittenbach ein. Josef Reindl, 1.Bürgermeister der Stadt Schnaittenbach, fasste seine Freude über diesen Werdegang noch einmal zusammen: „Nachdem sich die ehemaligen „Werksanlagen Eduard Kick“ sichtbar im Rückbau befinden, ist es in der Rückbetrachtung ein Glücksfall für Schnaittenbach, dass die ursprünglich geplante Aufgabe des Werkes am Ende zum Positiven, und damit zu einem klaren Bekenntnis zum Standort gewendet wurde. Mit dem neuen, nun fertig gestellten Sandwerk ist es gelungen, einen weiteren „Leuchtturm“ für unsere Region zu bauen. Damit verbunden sind neue, moderne Arbeitsplätze, nicht unerhebliche Investitionen vor Ort und nicht zuletzt die Weiterführung der Bergbautradition in der Stadt Schnaittenbach.“

Alle technischen Details, Grundkonzeptionen und Planungsüberlegungen stellte der Werksleiter Bernhard Neudecker in einer Präsentation den interessierten Zuhörern vor. Insbesondere ging Neudecker auf die durchweg hervorragenden Messergebnisse der Lärmpegelmessung ein. Unterm Strich erzeugt das Werk bei 100 % Produktionsvolllast im Bereich der Anwohner einen Schallpegelmesswert zwischen „Flüstern“ (30 dB) und „Vogelgezwitscher“ (40 dB). Ebenfalls hervorragende Messergebnisse wurden bei den Staubemissionen erzielt. Hier konnten in Spitzenwerte mit einer hundertfachen Unterschreitung des gesetzlichen Grenzwertes erreicht werden. Ein unabhängiger Gutachter der Landesgewerbeanstalt Nürnberg veröffentlichte  dies so in einem Messprotokoll. Die umfangreichen Anstrengungen und Investitionen für Geräuschimmissions-Reduzierung und Staubemissionsunterdrückung zahlen sich auf lange Sicht aus – für eine gute Nachbarschaft zu Anwohnern und zu allen Bürgern im Stadtbereich Schnaittenbach.

Eine ausführliche Werksführung rundete das durchweg gelungene Programm ab. Die modernen Produktionsanlagen und das technische Know-how konnten die Gäste überzeugen. Die Vorsitzende der Schnaittenbacher CSU-Stadtratsfraktion, Elisabeth Kraus, bedankte sich anschließend mit den Worten, „… die CSU-Fraktion sieht sich durch diese aktuellen Informationen bestätigt, den richtigen Weg beim Genehmigungsverfahren eingeschlagen zu haben. Auch sind wir überzeugt, dass Schnaittenbach durch die wirklich wohldurchdachte und ausgeklügelte Produktionsanlage eine positive Aufwertung durch diese Industrieansiedlung erfährt.“ Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Georg Dobmeier stellte besonders heraus „… dass aus Sicht der SPD-Stadtratsfraktion das neue Sand-und Kieswerk positive Maßstäbe im Bereich Umweltschutz setzt. Und hervorzuheben ist…“ – so Dobmeier weiter – „die Einbindung der Anwohner bereits bei der Planung des Werkes.“ Von Seiten der Freien Wähler stellte der Fraktionsvorsitzende Manfred Schlosser als sehr positiv, „ … die Konzeptänderung zu mehr Nachhaltigkeit bei der Verwertung der Roherde heraus, da somit mit dem gleichen Rohmaterialeinsatz eine deutlich längere Laufzeit realisiert werden kann.“ Gleichzeitig äußerte Schlosser den Wunsch „…  die nicht mehr bergbaulich genutzten Flächen auch in Teilschritten wieder der allgemeinen Nutzen zuzuführen. Ich freue mich“, so Schlosser weiter, „ein so modernes Werk in unserer Stadt zu haben und dass damit Arbeitsplätze langfristig gesichert wurden. Weiterhin viel Erfolg mit dem Werk.“

Am Ende folgte  Bürgermeister Reindl der Einladung von Dr. Hieber, ein Fässchen Bier anzuzapfen und gemeinsam mit den Stadträten und den Vertretern der Amberger Kaolinwerke auf eine weiterhin unfallfreie Produktion und eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft in Schnaittenbach anzustoßen.

Nach der Eingangsbegrüßung durch Dr. Otto Hieber (rechts) präsentierte der Werksleiter, Bernhard Neudecker,  die durchwegs positiven Ergebnisse des Lärm- und Staubgutachtens den Stadträten der Stadt Schnaittenbach.

Nach der Eingangsbegrüßung durch Dr. Otto Hieber (rechts) präsentierte der Werksleiter, Bernhard Neudecker, die durchweg positiven Ergebnisse des Lärm- und Staubgutachtens den Stadträten der Stadt Schnaittenbach.

Der Höhepunkt des Informationsbesuches: Die Werksführung durch die vier Stockwerke des modernen Sand- und Kieswerkes Schnaittenbach.

Der Höhepunkt des Informationsbesuches: Die Werksführung durch die vier Stockwerke des modernen Sand- und Kieswerkes Schnaittenbach.

Bürgermeister Josef Reindl meisterte gekonnt den Bieranstich und erhob den Krug auf eine weiterhin erfolgreiche, gemeinsame Zukunft in Schnaittenbach.

Bürgermeister Josef Reindl meisterte gekonnt den Bieranstich und erhob den Krug auf eine weiterhin erfolgreiche, gemeinsame Zukunft in Schnaittenbach.

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