Krötenzaun an Werkstraße in Haltern

Krötenzaun an Werkstraße in Haltern

Mitarbeiter unterstützen das Gemeinschaftsprojekt mit dem NABU

Jedes Jahr, irgendwann zwischen Februar und März, wandert die Erdkröte (Bufo bufo) zu dem Gewässer ihrer Geburt zurück, um dort zu laichen. Auf dem Weg zwischen Sommer- und Winterquartier sterben leider viele Erdkröten, weil sie beispielsweise eine Straße überqueren müssen.

An unserem Standort Haltern gibt es ab sofort an der Zufahrtstraße zum Werk einen Krötenzaun, der gemeinsam mit dem örtlichen NABU, (Naturschutzbund Haltern am See) aufgestellt wurde. Dort werden die Tiere abgefangen und eingesammelt, bevor sie die Straße überqueren können.

Die Idee dazu kam den Mitarbeitern auf einer Betriebsversammlung. Nach einem Gespräch mit dem NABU und Werkleiter Holger Gerling wurde aus der Idee ein konkreter Plan, der Anfang Februar umgesetzt wurde.

14 Quarzwerke-Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, während der Wanderzeit täglich die Tiere am Krötenzaun einzusammeln und sicher auf die andere Straßenseite zu setzen.

„Der Krötenzaun liegt ja auf dem Weg zur Arbeit“, so Schichtleiter Matthias Frühauf, „ wir haben uns vom NABU zeigen lassen, wie man die Tiere richtig anfasst und die Männchen von den Weibchen unterscheiden kann, damit wir es richtig protokollieren können.“  Und Werkleiter Holger Gerling ergänzt: „Wir machen das wirklich gerne!“


Sogar kleine Krötenfreunde halfen an einem Sonntag mit, den rund 200 Meter langen Krötenzaun an der Werkstraße aufzubauen

Sogar kleine Krötenfreunde halfen an einem Sonntag mit, den rund 200 Meter langen Krötenzaun an der Werkstraße aufzubauen

Die Mitarbeiter in Haltern bekamen vom NABU (rechts Christian Lynen und Christina Schöner) Wissenswerten zu heimischen Amphibien vermittelt.

Die Mitarbeiter in Haltern bekamen vom NABU (rechts Christian Lynen und Christina Schöner) Wissenswerten zu heimischen Amphibien vermittelt.

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