Kontrollierte Qualität im Zentrallabor seit mehr als 60 Jahren

Qualität steht bei den Quarzwerken immer an erster Stelle. Unsere Kunden – egal ob Neu- oder langjährige Bestandskunden, vertrauen auf die konstante Beschaffenheit unserer Produkte. Vor dem Versand wird deshalb jedes Industriemineral noch einmal kontrolliert und geprüft, ob es unseren hohen Qualitätsstandards gerecht wird. Dieser immens wichtige Vorgang wird in einem speziell dafür eingerichteten Arbeitsbereich durchgeführt: dem Zentrallabor. Als Kompetenzzentrum des Unternehmens bei analytischen Fragen rund um die gesamte Produktpalette der Quarzwerke kann es auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Mit dem Aufbau eines Zentrallaboratoriums (ZL) begannen die Quarzwerke bereits im Jahr 1955 in Frechen. Im damaligen Werksbüro des alten Mahlwerkes wurden drei Räume eingerichtet, in denen man ab diesem Zeitpunkt die Produkte der verschiedenen Werke kontrollierte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Aufgabenspektrum des Zentrallabors stetig weiter, sodass Ender der 1960er Jahre vier Abteilungen existierten. Neben dem analytischen und anwendungstechnischen Laboratorium, wo die explizite Qualitätskontrolle durchgeführt wurde, gab es beispielsweise die Abteilung „Prospektion / Lagerstättensicherung“. In dieser wurden sowohl die eigenen als auch neu erschlossene Lagerstätten untersucht. In der Abteilung „Entwicklung“ erforschte man zudem, wie die Qualität der eigenen Produkte sowie dafür notwendige Verfahrenstechniken weiterentwickelt werden konnten. Das Herz des Zentrallabors stellten jedoch die Untersuchungen im analytischen und  anwendungstechnischen Laboratorium dar. Im analytischen Laboratorium wurden neben der chemischen und physikalischen Analyse beispielsweise die spezifischen Eigenschaften von  Quarzsanden ermittelt. Dazu konnte anhand von Prüfsiebmaschinen die Kornform, Korngröße und die Oberflächenstruktur bestimmt werden. Im anwendungstechnischen Laboratorium arbeitete man stärker mit den Produkten. Dort wurden Gießereiformstoffe, Füllstoffe und keramische Stoffe einer Qualitätskontrolle unterzogen. Auch ein Musterlager durfte natürlich nicht fehlen. Hier werden auch heute noch die zahlreichen Produkte der Quarzwerke gelagert. So kann sich der Kunde anhand von Produktproben direkt von der Qualität unserer Arbeit überzeugen.

Im Laufe der Jahrzehnte konnten die bewährten Instrumente und Werkzeuge des Zentrallabors durch hochmoderne neue Techniken ergänzt werden, sodass eine immer präzisere Qualitätskontrolle durchgeführt werden kann. Heute erfüllt das Zentrallabor dieselbe wichtige Aufgabe wie damals: Es stellt sicher, dass unsere Kunden einwandfreie und qualitativ hochwertige Produkte erhalten. In unserem modernen analytischen Labor führen unsere Mitarbeiter neben der Qualitätsprüfung von Mineralmehlen und Quarzsanden auch spezialanalytische Verfahren durch. Bevor die Produkte an die Kunden gehen, werden sie vom Zentrallabor freigeben und Analysenzertifikate erstellt. Ein gut eingespieltes Team von Chemielaboranten, Chemieingenieur und Diplommineralogen sorgt dafür, dass die hohen Anforderungen der Quarzwerke an ihre Produkte gehalten werden – heute, wie auch vor 60 Jahren.

Das Zentrallabor in Frechen wird 1955 feierlich eingeweiht.

Das Zentrallabor in Frechen wird 1955 feierlich eingeweiht.

Das Zentrallabor an der Dürener Straße 1957.

Das Zentrallabor an der Dürener Straße 1957.

BET-Messung zur Bestimmung der spezifischen Kornoberfläche (1964).

BET-Messung zur Bestimmung der spezifischen Kornoberfläche (1964).

Atomabsorptions-Spektralanalyse (1970)

Atomabsorptions-Spektralanalyse (1970)

Remissionsgradmessung (1970)

Remissionsgradmessung (1970)

Das Sekretariat des Zentrallabors.

Das Sekretariat des Zentrallabors.

Das Musterlager in den 1980er Jahren.

Das Musterlager in den 1980er Jahren.

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