Feierlicher Spatenstich im Tagebau „Glückauf Südfeld“ bei den Kemmlitzer Kaolinwerken

Ende Juni feierten die, an der Entwicklung, Vorbereitung und Umsetzung des Tagebauaufschlusses, beteiligten Mitarbeiter der Kemmlitzer Kaolinwerke und die für das Projekt verantwortlichen Sachverständigen und Gutachter den erneuten Beginn der Kaolingewinnung im Glückauf Südfeld.

Erneut, weil genau dort, vor fast genau 140 Jahren, schon einmal mit einem Kaolinabbau begonnen wurde – allerdings untertage. Die Kaolinlagerstätte Glückauf zwischen Querbitzsch und Kemmlitz befindet sich im international und national bedeutenden Kemmlitzer Kaolinrevier. Dass das Vorkommen schon lange bekannt ist, verwundert also nicht. 1974 endete der untertägige Abbau.

Heute existiert, neben dem nun neuen Tagebau im Nordteil der Lagerstätte auch noch eine Motorsportanlage im Glückauf Südfeld. Etwas weiter westlich betreiben die Kemmlitzer Kaolinwerke heute noch den Tagebau Glückauf Grünes Feld. An diesen grenzt im Nordwesten der ehemalige Tagebau Glückauf Hauptfeld an. Dieser ist heute ein Anglergewässer, Lebensraum für Amphibien und Wasservögel.

Erste Arbeiten für das bis 2021 andauernde Genehmigungsverfahren erfolgten 2015. Im Zuge der Genehmigung des Tagebaus im Nordteil der Lagerstätte wurden unter anderem umfangreiche begleitende Ausgleichs- und Artenschutzmaßnahmen festgelegt und umgesetzt.

Das Kaolin aus dem Kemmlitzer Kaolinrevier eignet sich besonders gut für feinkeramische Erzeugnisse.

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