Eine Geschichte mit Happy End: Werk Hohenbocka feiert 10-Jähriges Jubiläum nach Neueröffnung

Am 09. September 2018 ist es soweit – das Werk Hohenbocka feiert sein 10-Jähriges Bestehen nach dem Wiederaufbau und blickt zurück auf eine turbulente Geschichte, die eigentlich schon viele Jahre vorher beginnt. Ein guter Zeitpunkt, um sich die Höhen und Tiefen in der Historie unseres Standortes im Oberspreewald-Lausitz-Kreis einmal genauer anzusehen.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Raum Hohenbocka der Rohstoff Quarzsand entdeckt. Es dauerte nicht lange, bis man den Wert des kostbaren Bodenschatzes erkannte und  im Jahr1857 einen ersten Vertrag über den Abbau des Sandes  unterzeichnete. In den kommenden Jahrzenten wurden – noch nicht unter der Flagge der Quarzwerke GmbH – viele Tonnen des feinen Sandes abgebaut.

Erst am 01. Juli 1993 erwarb die Quarzwerke GmbH das damalige Unternehmen Hohenbockaer Quarzwerke GmbH von der Treuhandanstalt. Mit einem modernen Konzept für die langfristige Standortsicherung, einer Beschäftigungsgarantie sowie Zusagen zur Altlastenbeseitigung und Rekultivierung von Altgruben setzten sich die Frechener erfolgreich gegen andere interessierte Konkurrenten durch.

Einige Jahre später wagten die Quarzwerke in Hohenbocka einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft: Mit Hilfe eines neuen Aufbereitungswerkes sollte der Quarzsand von nun an nicht mehr nur an der Oberfläche, sondern bis in den 25 Meter tiefen Schichten der Grube abgebaut werden. Der Grundstein war schnell gelegt und im Jahr 1998 wurde das neue Aufbereitungswerk nach nur einem Jahr Bauzeit feierlich vom ehemaligen Bundesminister Dr. Jürgen Rüttgers eröffnet. Nicht nur Mitarbeiter und Anwohner, sondern auch die die Medien konnten ihr Staunen und ihre Begeisterung kaum verbergen: „Das jetzt nach nur einjähriger Bauzeit entstandene, supermoderne Aufbereitungswerk markiert so etwas wie den Beginn einer neuen Ära.“

Nur acht Jahre später, in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2006, wurde die Freude über das neue Werk durch einen jähen Schicksalsschlag zunichte gemacht. Ein Großbrand zerstörte die komplette Aufbereitungsanlage, alle Versuche die meterhohen Flammen zu löschen schlugen fehl. Die Produktionsstätte brannte vollständig aus. Ein damaliger Mitarbeiter berichtete entsetzt: „Für uns geschah etwas Unfassbares: die Vernichtung unserer Existenz in nur einer Nacht.“

Doch die Quarzwerke ließen sich von diesem Rückschlag nicht unterkriegen. Gemeinsam kämpften Mitarbeiter und Geschäftsführung für ein Happy End. Mit Erfolg: Rund 23 Millionen Euro wurden in den Aufbau einer neuen Anlage investiert. Knapp zwei Jahre nach dem Brand, feierten am 09. September 2008 rund 3000 Leute – darunter Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Gesellschafter – die Wiedereröffnung des Werks Hohenbocka.

Wir gratulieren dem Werk Hohenbocka zum Jubiläum!

1998: Begeistert berichtete die Zeitung über das neue Aufbereitungswerk in Hohenbocka.

1998: Begeistert berichtete die Zeitung über das neue Aufbereitungswerk in Hohenbocka.

2006: Bei einem Großbrand brannte die Produktionsstätte vollständig aus – nur die Außenfassade blieb stehen.

2006: Bei einem Großbrand brannte die Produktionsstätte vollständig aus – nur die Außenfassade blieb stehen.

2008: Nach dem Brand wurde ein neues Werk nach neusten und modernsten Standards aufgebaut.

2008: Nach dem Brand wurde ein neues Werk nach neusten und modernsten Standards aufgebaut.

2008: Robert Lindemann-Berk (Geschäftsführender Gesellschafter), Wolfgang Winn (Beiratsvorsitzender), Gerd Hohnrath (ehemaliger Geschäftsführer), Holger Gerling (Werksleiter Haltern), Volker Wenk (Werksleiter Hohenbocka) feierten den Neustart.

2008: Robert Lindemann-Berk (Geschäftsführender Gesellschafter), Wolfgang Winn (Beiratsvorsitzender), Gerd Hohnrath (ehemaliger Geschäftsführer), Holger Gerling (Werksleiter Haltern), Volker Wenk (Werksleiter Hohenbocka) feierten den Neustart.

2008: Das neue Werk ließ sich gebührend feiern.

2008: Das neue Werk ließ sich gebührend feiern.

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