Telefonkarten - Werbegeschenke der 90er Jahre

Damit wir in Verbindung bleiben…

Vor gut 25 Jahren sah die Welt der Kommunikation noch ein wenig anders aus: Mobiltelefone waren ein Luxusgut, das nur wenige Menschen besaßen, die Telefonate wurden über den Festnetzanschluss geführt. Wer doch einmal „von unterwegs“ telefonieren wollte, der suchte sich eine Telefonzelle, die damals noch an jeder Ecke zu finden waren. Schnell ein paar Münzen Kleingeld hineingeworfen und schon konnte man seiner Mama zu Hause erzählen, dass man leider den Bus verpasst hat und jetzt auf den nächsten warten muss – und in der Zwischenzeit ein Eis essen geht!

Zu Beginn der 1990er Jahre wurden von der Deutschen Bundespost (und später Deutsche Telekom) Telefonkarten mit einem Guthaben von 12 DM oder 50 DM herausgegeben. Für ca. 10 Jahre war sie der Star am Telefonhimmel! Die Karte wurde zum ständigen Begleiter, war doch nun kein Kleingeld zum Telefonieren nötig.

Der Siegeszug der Telefonkarten beginnt

Auch die öffentlichen Telefonzellen wurde auf die Kartennutzung umgestellt. Bis zum Beginn der 2000er Jahre wurden Telefonkarten in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz genutzt. Ab ca. 1998 begann der Siegeszug der Mobiltelefone. Telefonzellen wurden immer seltener genutzt und nach und nach abgebaut.

Telefonkarten waren aber nicht nur notwendig und nützlich, durch die Motive auf der Vorderseite waren sie auch begehrte Sammlerstücke.

Von den Quarzwerken gibt es auch Telefonkarten-Editionen aus den Jahren 1993 – 1997, die als Werbegeschenke an die Kunden verteilt wurden. Die Vorderseite der Karten zeigt Luftbilder aller damals zur Quarzwerke Gruppe gehörigen Standorte: Frechen, Haltern, Flaesheim, Gambach, Hohenbocka und Weferlingen.

Quarzwerke Gruppe

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